Chronik - 2010 bis heute

Die Veranstaltungen der Session 2009/2010 liefen wie immer super und man konnte sogar Elvira Reckmann aus Schleiden als Büttenrednerin dazugewinnen. Selbst zu später Stunde blieb bei ihrem Auftritt kein Auge trocken.

Am Karnevalssonntag wurde dann die Mooswiefverbrennung mit der Unterstützung durch das Trommlercorps Dürboslar für den Karnevalsdienstag geplant. Seitdem wird das Mooswief auf dem Weg zum Scheiterhaufen wieder musikalisch begleitet.

Gleichzeitig hat die KG einen großen Fanclub dazugewonnen. Vier Paare, die dem Verein mittlerweile sehr ans Herz gewachsen sind. Sie lassen sich in jedem Jahr etwas neues einfallen, um das Mooswief vor dem Scheiterhaufen zu „retten“. Sei es durch das Plakatieren rund um den Germaniaplatz oder das Anketten mit Handschellen am Mooswief. Alle ihre Aktionen hatten bisher jedoch keinen Erfolg. Und so trifft man sich alljährlich bei Köbgens zum Kaffee und Kuchen um gebührend das „Sechswochenamt“ abzuhalten, wobei bei den vielen Anekdötchen die erzählt werden kein Auge trocken bleibt.

2011 legte leider Klaus Ullrich sein Amt als Sitzungspräsident aus beruflichen Gründen nieder. Ab 2012 übernahm Thomas Küpper das Amt des Sitzungspräsidenten und führt seitdem mit Witz und Charme durch die Veranstaltungen der KG. Auch bei den Auswärtsveranstaltungen hat er sich einen Namen gemacht und präsentiert dort die KG mit Bravour.

Bei den Neuwahlen 2014 legte Jürgen Lenzen aus Zeitnot sein Amt nieder. Thomas Küpper wurde als Nachfolger gewählt und bekleidet seitdem das Amt des Vorsitzenden sowie des Sitzungspräsidenten.

Im gleichen Jahr setzte sich der Vorstand zusammen über die in die Jahre gekommene Bühne zu beratschlagen. 25 Jahre hatte diese bereits auf dem „Buckel“ und bei manchen Veranstaltungen hatte man Angst, dass sie jeden Moment zusammenbricht. Auch das Narrenschiff war nicht mehr sehr ansehnlich. Herbert Weiland, der Profi in Sachen Dekoration, betonte jedoch, dass sich ein neuer Anstrich nicht mehr lohne, da die Holzkonstruktion schon sehr morsch war. So erstellte er der KG in nur zwei Tagen ein neues „Bühnenbild“ im Kleinformat und alle waren begeistert.

Herbert erklärte sich bereit das Narrenschiff zu bauen. Der Vorstand und einige Helfer bauten das alte Schiff ab und anschließend rutschten zwei „junge Burschen“ unter die Bühne um diese wieder ins Lot zu bringen.

Nachdem Herbert in seinem Lager alle großen Teile gewerkelt hatte wurden diese auf den Saal transportiert. Den Aufbau übernahm er in Eigeninitiative mit Hilfe von ein paar Handlangern. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Im November 2014 lud die KG alle Mitglieder zur Sessionseröffnung und Bühneneinweihung ein. De Veranstaltung fand großen Anklang und so manch einer feierte bis in die frühen Morgenstunden.